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SPD Hünstetten setzt sich für Transparenz bei der Aufarbeitung der Erdhügel-Thematik ein!

SPD Hünstetten setzt sich für Transparenz bei der Aufarbeitung der Erdhügel-Thematik ein!

Die SPD Hünstetten engagiert sich seit 2023 aktiv für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit in Bezug auf die Dokumentation und Finanzen rund um die Erdablagerungen am Sportpark Görsroth.
Bereits früh haben wir auf Unstimmigkeiten in den vorliegenden Angaben zu Erdmengen und Vergütungen hingewiesen.
Die bislang letzte offizielle Darstellung der Einnahmen aus der Erddeponie stammt aus Februar 2023 (HN Nr. 5/2023).
Demnach wurden 131.379 € inkl. MwSt. eingenommen. Für den Einbau wurden 52.500,42 € vergütet, sodass ein Überschuss von 78.879 € vor Steuerabzug ausgewiesen wurde.

Die Folgen des regelwidrigen Vorgehens – z.B. Bauen ohne Baugenehmigung – haben bis heute bereits Kosten verursacht, die in der Nähe des Überschusses liegen dürften.

Da die Bauarbeiten am Sportpark inzwischen seit längerer Zeit abgeschlossen sind, haben wir im Jahr 2025 beantragt, die wesentlichen Kennzahlen zum Gesamtprojekt – einschließlich der Einnahmen aus der Erdablagerung – vollständig und transparent offenzulegen.
Diese Anträge konnten jedoch keine Mehrheit finden.

Wie die aktuelle Berichterstattung zeigt, sehen auch andere Fraktionen weiterhin konkreten Klärungsbedarf und wünschen sich mehr Transparenz in dieser Sache.

Unabhängig von der anstehenden Kommunalwahl wurde unser Kandidat Hans Ulrich Weber im Dezember vom Wiesbadener Kurier zu dem Sachverhalt um eine Stellungnahme gefragt:

Wiesbadener Kurier „Aufklärung in Sachen Erdhügel? (17.02.2026)
…
„Die Untersuchungen ergaben 19.972 Kubikmeter verdichtetes Material.Davon abzuziehen seien 761 Kubikmeter Böschung, was am Ende eine Menge von 19.211 Kubikmetern ergebe, berechnet Weber. Um daraus auf die Menge lose angelieferten Materials zu kommen, müsse die Zahl mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden. Das ergebe eine angelieferte Erdmenge von 26.895 Kubikmetern. Bei zehn Euro pro Kubikmeter würde das 268.950 Euro Einnahmen ergeben. Der Verein gibt jedoch an, lediglich 131.379 Euro eingenommen zu haben, wie der zwischenzeitliche Vorsitzende Michael Larisch 2023 veröffentlichte. Aus Sicht von Weber ergebe sich so ein „Fehlbetrag“ von über 188.000 Euro für den Verein. Was am Ende auch ein Fehlbetrag für die Gemeinde Hünstetten wäre.“
…

Grundlegende Informationen sind öffentlich, z.B. im Ratsinformationssystem der Gemeinde Hünstetten.

Die Verwaltung äußerte sich im Wiesbadener Kurier („Verwaltung kontert Kritik“), in meinOrt App sowie zuletzt in den Hünstetter Nachrichten (Nr.10, Seite 3):

(Zum vergrößern, bitte auf das Bild klicken.)


…
Die Verwaltung stellt dar, dass Mutterboden (8.036m³) in der Berechnung abzuziehen sei.

Diese Darstellung ist jedoch ein klarer Widerspruch zu der vorhandenen öffentlichen Stellungnahme der SG-Hünstetten, unterzeichnet durch Jan Kraus. Darin ist dokumentiert, dass „kein Mutterboden unter den angelieferten Erdmassen eingebaut wurde“.

Wir beziehen uns auf diese Fakten, die uns seit 2023 bekannt sind:
(Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken)


(Auszug aus den Antworten der SG-Hünstetten)

Argumentation und Sachliche Grundlage:

  • Die aktuellen Darstellungen seitens der Verwaltung beruhen auf einem veralteten Informationsstand
  • Im Rahmen der öffentlichen Debatte im HFA (2023) sowie in der Stellungnahme der SG-Hünstetten, unterzeichnet durch BGM J. Kraus, wird eindeutig bestätigt, dass unter den angelieferten Erdmassen kein Mutterboden eingebaut wurde.
  • Damit stand seit Mai 2023 fest, dass das Vermessungsergebnis des Vermessers Sell von 19.972 m³ lediglich um den Abzug für die Böschungen von 761m³ und nicht um die vermeintliche Menge Mutterbodens von 8.036m³ zu reduzieren war.

Unabhängig davon wurde der tatsächlich vorhandene Mutterboden von 3.000m³ in den Böschungen und Pflanzflächen des Sportparken wiederverwendet und ist längst abgerechnet.

Der SPD-Hünstetten geht es um Transparenz und um die ehrliche Klärung zum Verbleib von Einnahmen und Ansprüchen, welche unmittelbar die Gemeindefinanzen betreffen. Wie gewohnt, halten wir uns dabei an Fakten und äußern uns sachlich, genauso wie unser Kandidat Hans Ulrich Weber.

Die Faktenlage ist klar und warum es immer noch ein wichtiges Thema ist auch.
Zum Abschluss noch eine Anmerkung.
Dass der Hünstetter Bürgermeister sich äußert, ist natürlich gut. Dass der dabei einen Hünstetter Bürger öffentlich in ein schlechtes Licht rückt, ist schlecht und des Amtes unwürdig.
Es wird sich gewünscht sachlich zu bleiben bei dem Thema und gleichzeitig wird hier ein Bürger unnötig in den Fokus der Debatte gerückt, anstatt einfach bei den Fakten zu bleiben. Zumal hier die Hünstetter Nachrichten wieder mal, als Medium missbraucht wurden, entgegen den Richtlinien und der betroffene Bürger, sich nicht einmal dort erklären darf. Dies ist eine einseitige Berichterstattung, die nur darauf abzielt, die Bürgerschaft intransparent, fern von Fakten zu informieren.
Wir hoffen, dass diese Art der Kommunikation endet, denn sie schadet nur der Debatte!
Auch andere Hünstetter Fraktionen wollen den Sachverhalt klären und bemängeln die bisher fehlende Transparenz und Sachlichkeit der Gemeinde. Es geht um die Sache und nicht um Einzelpersonen.

Arian Sonnemann (Vorsitzender)

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Adrian Sonnemann
Taunussteiner Str.37
65510 Hünstetten
Tel.: 0151/15563450
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